Anorganische Binder zur Form- und Kernherstellung in der Gießerei / Inorganic Binders for mould and core production in thr foundry
 
 
 

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Anorganische Binder zur Form- und Kernherstellung in der Gießerei / Inorganic Binders for mould and core production in thr foundry

Sprache/Language

Artikel-Nr.: SW10666

ISBN: 978-3-7949-0824-0

Autor: Hartmut Polzin

 

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Produktinformationen

Neben den Tonmineralen, die bereits seit Jahrzehnten als Binder für die Verdichtungsformverfahren eingesetzt werden, haben auch anorganische, chemisch härtende Bindersysteme eine lange Tradition in der Gießerei. Seit den 30er Jahren des letzten Jahrhunderts wird beispielsweise Zement zur Form- und Kernherstellung genutzt. In den 50er Jahren revolutionierte dann dasWasserglas-CO2-Verfahren die Kernfertigung. Ebenfalls seit den 50er Jahren schrittweise entwickelt und in die Praxis eingeführt, verdrängten die organischen Bindersysteme etwa ab den 70er und 80er Jahren die klassischen anorganischen Systeme zunehmend. Gestiegenes Umweltbewusstsein einerseits und gesetzgeberischer Druck auf die Gießereiindustrie andererseits führten etwa ab der Jahrtausendwende zu einem verstärkten Interesse an anorganischen, chemisch härtenden Bindersystemen. Über den gegenwärtigen Stand der Anwendung sowie das erreichbare Eigenschaftsniveau gibt es verschiedentlich irreführende oder gar widersprüchliche Informationen. Im vorliegen en Buch soll daher der Versuch unternommen werden, diesen Bereich möglichst vollständig darzustellen. Es soll daher einerseits Antworten auf die Frage geben, was anorganische Bindersysteme zum gegenwärtigen Zeitpunkt leisten können. Andererseits werden offene Fragen aufgezeigt, die es zu lösen gilt, wenn diese Technologien in den nächsten Jahren mehr und mehr Verfahrensanteile in der Form- und Kernherstellung erobern sollen.

Auch erhältlich in englischer Sprache:

In addition to clay minerals, which have been used for decades as a binder for the compaction moulding process (with bentonite moulding materials), there are also inorganic chemically curing binder systems of long-standing tradition in the foundry.
Since the forties of the last centry cement has been used for mould and core production. The core production was then revolutionized in the fifties by the water glass CO2 process. Since the Fifties, the classical inorganic systems have superseded the organic binder systems, with notable in-crease around the 1970s and 80s. Due to a constantly increasing environmental awareness in the foundry industry, which has been increasingly underpinned by government calls for an improvement in casting production, the almost forgotten inorganic binder systems had a renaissance at the turn of
the century. There is some misleading and even conflicting information surrounding the current state of the application, as well as its achievable property level.

ISBN
978-3-7949-0824-0
Reihe
Versandbuchhandlung
Erscheinungsdatum
März 2019
Autor
Hartmut Polzin
Bindung
Softcover
Seiten
240
Auflage
1. Auflage 2012
 
 
 
 

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