Schweißtechnische Software
NIROWARE
Artikel-Nr.: 101145
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Produktinformationen
Systemvoraussetzungen:
PC ab Pentium 200, Windows 98/2000/NT/ME, mind. 32 MB RAM, CD-Laufwerk
"NIROWARE® dient der Ermittlung geeigneter Zusatzwerkstoffe zum Schweißen von hochlegierten Stählen und s/w-Verbindungen, der Vorausbestimmung der Gefügezusammensetzung im Mischschweißgut sowie der Bestimmung des Ferritgehaltes im Schweißgut. Das Programm basiert auf den Diagrammen nach Schaeffler, DeLong und WRC-1992 (Siewert u.a.)
Relevante Grundwerkstoffe und Schweißzusätze wurden bereits in eine umfangreiche Datenbank eingetragen, die vom Nutzer selbst jederzeit erweitert werden kann. Die Grundwerkstoffe sind nach Gebrauchseigenschaften unterteilt und gekennzeichnet durch Stahlbezeichnung, Werkstoffnummer, Einsatzzweck sowie chemische Zusammensetzung.
Die Schweißzusätze werden mit Firmen-/Handelsbezeichnung, Hersteller, Schweißprozeß, Anwendungszweck, Werkstoffnummer und genormten Bezeichnungen erfaßt. Außerdem kann die Eignung für bestimmte Grundwerkstoffe hinterlegt werden.
Im Modul Stähle sind die Werkstoffe in Rubriken eingeteilt, die dem Nutzer helfen den gewünschten Grundwerkstoff leicht zu finden. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, gewünschte Stähle über die Werkstoffnummer oder die Stahlbezeichnung zu suchen. Nach Wahl eines bestimmten Stahles wird dessen mittlere chemische Zusammensetzung angezeigt und kann vom Anwender korrigiert oder angepasst werden.
Die Auswahl der Schweißzusatzwerkstoffe SZW erfolgt automatisch (Mischschweißgut liegt im „Zielgebiet"), oder gemäß Hersteller und/oder Schweißprozess, oder gemäß Grundwerkstoff, oder passend für eine vorgegebene s/w-Verbindung. Der Nutzer hat die Möglichkeit, sich eine Liste der SZW zusammenzustellen, die später in das Schaefflerdiagramm eingetragen werden. Nach Eingabe des Aufmischungsgrades berechnet NIROWARE für jeden SZW die chemische Zusammensetzung des Misch-Schweißgutes sowie die Cr- und Ni-Äquivalente der Grundwerkstoffe, des Schweißzusatzes und des Schweißgutes. Die Gefügestruktur, der Delta-Ferritanteil, die Lochfraß- und Spaltkorrosionsindices können bestimmt werden.
Die Ergebnisse werden tabellarisch oder grafisch ausgegeben. Im Schaefflerdiagramm wird zur genaueren Einschätzung der Schweißguteigenschaften ein "Zielgebiet" eingeblendet, in dem ein Schweißgut ohne die durch das Schweißen an hochlegierten nichtrostenden Stählen möglichen Probleme im Werkstoffverhalten erzielt wird. Außerhalb sind schädliche Einflüsse durch Kornzerfall infolge Korrosion, Warmrisse, Kornvergröberung oder Sigmaphasenversprödung zu erwarten.
- Reihe
- Schweißtechnische Software
- Bindung
- CD-ROM mit Benutzerhandbuch
