DVS Forschungsvereinigung, Band: 335

Methoden zur Abschätzung des Verschleißes von Dosieranlagen bei der Verarbeitung von höherviskosen gefüllten Klebstoffen

Artikel-Nr.: 170444

ISBN: 978-3-96870-334-3

 

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Produktinformationen

Die klebtechnische Fertigung in Deutschland wird zunehmend automatisiert. Zentrales Element ist dabei die Anlage zur Förderung und Dosierung des Klebstoffs. Dosieranlagen sind Unikate, die spezifisch an den zu fördernden Klebstoff angepasst werden. Endeigenschaften moderner Klebstoffe sowie ihr Preis und ihre Funktionen werden nicht nur durch das verwendete Polymer, sondern auch durch zugefügte anorganische Funktionsstoffe erreicht. Der Anteil an anorganischen Zusätzen kann leicht fünfzig Gewichtsprozent überschreiten. Dabei ist das Fördern und Dosieren hochgefüllter Klebstoffe oftmals eine anspruchsvolle technische Herausforderung. Ausfälle von Dosieranlagen haben kostenintensive Unterbrechungen der Produktion zur Folge.
Dosieranlagenhersteller müssen ihre Anlagen in einer frühen Phase der Geschäftsbeziehung dimensionieren. Auf Basis knapper Ressourcen und unvollständigen Informationen zur chemischen Rezeptur des Klebstoffs muss die geplante Anlage bei ökonomischer Konkurrenzfähigkeit die geforderten Leistungen erbringen. Im Lastenheft ist neben der Maschinenfähigkeit bei Inbetriebnahme eine Standmenge gefordert. Die Standmenge einer Anlage ist durch den Verschleiß der Dosieranlage im laufenden Betrieb limitiert. Sie ist für die Hersteller von Dosieranlagen bei Einsatz neuer Klebstoffe äußerst schwierig vorauszusagen.
Gegenstand des Forschungsprojekts ist das Verständnis der Ursachen für den Verschleiß von Dosieranlagen zur Verarbeitung von hochviskosen, hochgefüllten 1K-Klebstoffen, sowie die wissensbasierte Konzeption eines Schnelltests zur quantitativen Prognose der Standmenge der Anlage.
Das Vorhaben dient der Behebung einer wirtschaftlich relevanten Fragestellung von primär mittelständischen Unternehmen durch die Schaffung von Basiswissen zum Verscheiß von Dosieranlagen zur Klebstoffverarbeitung und durch die Entwicklung eines Schnelltests. Die zehn Firmen der AG V8.1 des DVS unterstützen geschlossen diesen Antrag auf Förderung des Vorhabens.

ISBN
978-3-96870-334-3
Reihe
DVS Forschungsvereinigung,
Band
Band: 335
Erscheinungsdatum
Dezember 2016
Bindung
E-Book im PDF Format
Seiten
156
 
 
 
 

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