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Die Schweißaufsicht im Betrieb. Fachinformationen und Arbeitshilfen zu ihren Aufgaben und Pflichten

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Artikel-Nr.: 500005

ISBN: 978-3-8111-6331-7

 

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Produktinformationen

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Die Schweißaufsicht im Betrieb ist im Grundwerk eine DVD, deren Inhalte kontinuierlich aktualisiert werden, um einen größtmöglichen Praxisnutzen zu gewährleisten. Etwa drei bis vier Aktualisierungen pro Jahr liefern diese inhaltlichen Updates.

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Neuer Name, gleiche Praxisnähe: Bisher bekannt als „Schweißaufsicht kompakt“ erscheinen die Arbeitshilfen für Schweißaufsichtspersonen ab sofort unter dem Titel „Die Schweißaufsicht im Betrieb“. Für Schweißaufsichtspersonen ist es unumgänglich, umfangreiches praktisches Wissen und fachtheoretische Kenntnisse zu besitzen, um ihre anspruchsvollen Aufgaben erfüllen zu können. „Die Schweißaufsicht im Betrieb“ unterstützt die Schweißaufsichtspersonen bei ihrer Arbeit mit aktuellen Fachinformationen, Praxiswissen und Arbeitshilfen.

Im November ist ein neues Update für „Die Schweißaufsicht im Betrieb“ erschienen, dessen Fachbeiträge sich den Themenfeldern „Werkstoffe und Verfahren in der Schweißtechnik“, „Konstruktion, Qualität und Prüfung“, „Arbeitsschutz beim Schweißen­“ und natürlich dem Regelwerk widmen. Nachfolgend stellen wir Ihnen die Fachbeiträge detaillierter vor.

1. Werkstoffe und Verfahren in der Schweißtechnik

Merkblatt DVS 3010: „Auftragschweißen im Anlagen-, Behälter- und Rohrleitungsbau“

Im Sommer 2020 hat der DVS das Merkblatt DVS 3010 zum sogenannten Auftragschweißen wie dem Auftragen von korrosionsbeständigen Schichten bzw. dem verschleißfesten Schichten im Anlagen-, Behälter- und Rohrleitungsbau mit konventionellen Lichtbogen-Schweißverfahren, veröffentlicht. Das Merkblatt enthält besonders praxisrelevante Empfehlungen für die fachgerechte Ausführung derartiger Auftragschweißungen.

Inhaltlich ist das Merkblatt in folgende Abschnitte gegliedert:

  • Geltungsbereich
  • Begriffsbestimmungen
  • Schweißprozesse
  • Herstellervoraussetzungen
  • Allgemeine Hinweise
  • Auftragschweißung zur Behebung von Schäden an Heizflächen
  • Hartauftragungen (Panzerung)
  • Korrosionsschutzauftragungen
  • Verarbeitung plattierter Bauteile
  • Arbeits- und Gesundheitsschutz
  • Schrifttum

Der Fachbeitrag erläutert nicht nur ausführlich die im Merkblatt enthaltenen Anforderungen, sondern liefert darüber hinaus auch zahlreiche Praxistipps und Hinweise, die für den schweißtechnischen Betrieb hilfreich sind. 

Beim DVS-Regelwerk handelt es sich um eine Beschreibung des allgemein anerkannten Stands der Technik. Die Anwendung von DVS-Richtlinien und DVS-Merkblättern ist freiwillig, sie haben wie DIN-Normen in aller Regel keine unmittelbare rechtliche Verbindlichkeit, sondern ausschließlich Empfehlungscharakter. Dies ändert sich nur dann, wenn in Gesetzen oder Verordnungen auf diese technischen Empfehlungen ausdrücklich verwiesen wird und sie damit einen „Rechtsnormstatus“ erlangen. Rechtlich verbindlich werden sie auch dann, wenn bestimmte DVS-Richtlinien bzw. DVS-Merkblätter für einen bestimmten Einzelfall konkret vertraglich vereinbart werden.

2. Konstruktion, Qualität und Prüfung

Sanierung der Stauklappe eines Wasserkraftwerks

Bei der Überprüfung der Stauklappen eines Wasserkraftwerks wurde am Hauptlager einer Stauklappe ein größerer Schaden entdeckt: ein kompletter Bruch der beiden lastabtragenden Lagerblechwangen der im Staubalken rückverankerten Lagerböcke. Der Schadensumfang war so groß, dass die Stauklappe nicht mehr betrieben werden konnte. Ein Ingenieurbüro wurde beauftragt, diese Nietkonstruktion durch eine Schweißausführung zu ersetzen und statisch zu berechnen. Mithilfe von anschaulichem Bildmaterial beschreibt der Autor Peter Gerster in einem Fachbeitrag detailliert diesen Schadensfall sowie die Vorgehensweise bei der Behebung des Schadens. Im Detail berücksichtigt der Fachbeitrag dabei folgende Aspekte:

  • Problemstellung
  • Ergebnisse der Werkstoffuntersuchungen am Altstahl
  • Beurteilung der Schweißbarkeit des Altstahls
  • Schweißtechnische Lösung zur Sanierung
  • Durchgeführte Verfahrensprüfungen vor Fertigungsbeginn
  • Durchführung der Schweißarbeiten unter Baustellenbedingungen
Fehlermanagement in der Praxis auf Grundlage von Beispielen

Mit Fehlern leben – wer möchte das schon? Im ersten Teil der Artikelserie hat sich der Autor Hans Christian Schröder in der Theorie mit dem Thema „Fehlermanagement“ und mit der Herausforderung aus Fehlern zu lernen sowie Abweichungen und kritische Stellen in Anlagen sinnvoll zu nutzen, beschäftigt. Das November-Update beinhaltet den zweiten Teil der Serie. Darin wird auf Grundlage von Praxisbeispielen aufgezeigt, wie man mit Fehlern leben kann und dass nicht immer alles perfekt sein muss.

Der reich bebilderte Fachbeitrag thematisiert folgende Beispiele:

  • Beispiel 1: Leckage eines Fallrohrs unterhalb einer Kesseltrommel
  • Beispiel 2: Fehler im Bereich von Ablaufrohren in einer Kesseltrommel
  • Beispiel 3: Hochdruck-Umleitstation in einer Frischdampfleitung
  • Beispiel 4: Nippel-Einschweißung in einem Austrittsammler
  • Beispiel 5: Gehäuse einer Absperrklappe für den Einsatz in Zuleitungen von Hochdruckvorwärmen
  • Beispiel 6: Hochdruck-Umleitstation zur Reduzierung der Dampfparameter des Kessels nach einem unerwartetem Turbinenausfall durch eine Störung
  • Beispiel 7: Rissanzeigen in einer Hochtemperaturstrecke
  • Beispiel 8: Rohrleitungen unterhalb einer Hochtemperatur-Reduzierstation
  • Beispiel 9: Armatur in einer Hochdruckrohrleitung zur Bypass-Regelung
  • Beispiel 10: Rissbefunde in einem angelieferten Rohr aus Alloy 617
  • Beispiel 11: Rissanzeigen im Innenbereich einer Hochdruck-Reduzierstation
  • Beispiel 12: Anzeige auf der Außenseite eines Bogens aus Alloy 617
  • Beispiel 13: Rissanzeigen bei der Herstellung von Rohrbiegungen aus Alloy 617
  • Beispiele 13–22: Inspektion von in Betrieb befindlichen Komponenten
  • Beispiel 14: Frischdampfleitung in einem Biomassekraftwerk
  • Beispiel 15: Messblende in Frischdampfleitung
  • Beispiel 16: Rohreinschweißungen in einem Sammler im Feuerraum
  • Beispiel 17: Konstruktive Ausführungen im Feuerraum
  • Beispiel 18 und 19: Rohre im Feuerraum mit Macken und mangelhaften Nähten
  • Beispiel 20: Überhitzerrohr oberhalb des Feuerraums mit Anbackungen
  • Beispiel 21: In eine Kesseltrommel eingeschweißte Rohrverbindung in Form einer Stutzen-Einschweißung
  • Beispiel 22: Abgangsleitung zu einem Sicherheitsventil

Arbeitsschutz beim Schweißen

Die neue Corona-Arbeitsschutzregel

Da die Corona-Pandemie weiterhin das Leben und Arbeiten beeinflusst, gibt es im November-Update erneut einen Fachbeitrag, der sich intensiv mit der neuen SARS-CoV-2-Arbeitschutzregel auseinandersetzt, denn Corona macht selbstverständlich auch vor den Schweißbetrieben keinen Halt. Nachdem das Bundesarbeitsministerium (BMAS) im April dieses Jahrs den SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard mit allgemeinen Regelungen für den Infektionsschutz vorgestellt hatte, erweiterten die Berufsgenossenschaften und Unfallkassen diesen Standard nach und nach mit branchenspezifischen Ergänzungen. Anfang August veröffentlichte das BMAS die SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel, um die Anforderungen an den Arbeitsschutz im Zusammenhang mit dem Coronavirus zu konkretisieren.

Mit der SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel soll das Risiko für Infektionsausbrüche in den Betrieben gesenkt und auf niedrigem Niveau gehalten werden. Abstand, Hygiene und Masken bleiben dabei die wichtigsten Instrumente. Die Arbeitsschutzregel gilt für alle Betriebe, befristet für den Zeitraum der SARS-CoV-2-Epidemie. Der Fachbeitrag geht detailliert auf die Inhalte der neuen SARS-CoV-2-Arbeitsschutzregel ein und erläutert diese praxisnah:

  • Anwendungsbereich
  • Begriffsbestimmungen
  • Gefährdungsbeurteilung
  • Schutzmaßnahmen
  • 5 Arbeitsmedizinische Prävention
  • Anhang: Schutzmaßnahmen für besondere Arbeitsstätten und Arbeitsplätze sowie besondere betriebliche Einrichtungen
    • Baustellen („C-ASS“ Punkt 4)
    • Landwirtschaft, Forstwirtschaft („C-ASS“ Punkt 4)
    • Außen- und Lieferdienste, Transporte und Fahrten innerhalb des Betriebes, öffentlicher Verkehr („C-ASS“ Punkt 4)
    • Unterkünfte („C-ASS“ Punkt 5)

4. Corona: Neuer Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2 gilt auch für Schweißaufsichtspersonen

Der Schutz von Leib und Leben durch die richtigen Schutzmaßnahmen gilt selbstverständlich auch für die aktuelle Corona-Pandemie. Die Bundesregierung hat auf diese Herausforderung reagiert und ließ deshalb vom Bundesarbeitsministerium (BMAQS) den sogenannten „Arbeitsschutzstandard SARS-CoV-2“ veröffentlichen. Dort wurde festgelegt, dass jedes Unternehmen ein Hygienekonzept umsetzen muss. Laut Beschluss wird diese Anforderung durch Einhaltung der betrieblichen Infektionsschutzmaßnahmen, die im „SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandard“ und den darauf basierenden branchenspezifischen Konkretisierungen der DGUV beschrieben sind, erfüllt. Ein aktueller Fachbeitrag enthält zahlreiche Praxistipps und erklärt die Inhalte des Arbeitsschutzstandards:

  • Zehn Eckpunkte des neuen Arbeitsschutzstandards SARS-CoV-2
  • Anforderungen des SARS-CoV-2-Arbeitsschutzstandards
  • Unfallversicherungsrechtliche Konkretisierungen durch die Berufsgenossenschaft BGHM
  • Coronavirus-Handlungshilfe für Betriebe (Stand 13.05.2020)
  • Coronavirus-Handlungshilfe für Bau- und Montagestellen (Stand 15.05.2020)
  • Fazit
5. Mit Fehlern leben – Technische Risikoeinschätzung zur Festlegung von Fehlertoleranzen beim Design und Betrieb von Anlagen

Mit Fehlern leben – wer möchte das schon? Aber wer oder was ist schon fehlerfrei? Die Herausforderung besteht darin, aus den Fehlern zu lernen, umzudenken und mögliche Abweichungen und Fehlstellen in Anlagen sinnvoll zu nutzen, was letztendlich zu einer höheren Effizienz führen kann. Mit diesem Thema beschäftigt sich der Autor Hans Christian Schröder in seinem neuen Fachbeitrag.

6. Normen in der Schweißtechnik

Eine aktuelle Normenübersicht für das Schmelzschweißen

7. Extra: Fachbuch „Vermeidung von Schadensfällen beim Schweißen“

Zu den häufigsten Schadensunfällen zählen das Fehlen schweißtechnischer Vorgaben und die Missachtung technischer Regeln. Laut des Autors und Schadensgutachter Peter Gerster nehmen Schäden zu, die durch ungenügende schweißtechnische Vorgaben der Konstruktion entstehen. Die Praxis zeigt: Viele Schäden an Schweißkonstruktionen sind oft auf banale Ursachen zurückzuführen. Peter Gerster hat aus einer Sammlung von ihm untersuchter Schadensfälle einige Beispiele typischer und wiederkehrender Fehler ausgewählt und in dem Buch „Vermeidung von Schadensfällen beim Schweißen“ beschrieben. Eine abschließende Analyse zeigt die Fehler und Ursachen, die zu dem Schadensfall geführt haben.

Praxisnähe steht im Fokus

Der deutliche Praxisbezug von „Schweißaufsicht kompakt“ zeigt sich bereits im grundsätzlichen inhaltlichen Aufbau.
Insgesamt sieben Kapitel auf der Startseite befassen sich mit den wichtigsten Aspekten bzw. Fragen:

  • Aufgaben, Haftung und Arbeitsschutz
  • Konstruktion, Qualität und Prüfung
  • Werkstoffe und Verfahren
  • Normen
  • Arbeitshilfen im Schnellzugriff
  • Im Fokus
  • Was ist neu?

Die weiteren Hauptkapitel befassen sich mit „Normenübersichten“, „Arbeitshilfen“ und „Vorschriften“ und enthalten darin jeweils Fachbeiträge, Erklärungen und Querverweise sowie Praxishilfen und Checklisten.

 

ISBN
978-3-8111-6331-7
Reihe
WEKA Media
Erscheinungsdatum
November 2020
Bindung
DVD
 

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